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HERZLICH WILLKOMMEN
Aktueller Terminhinweis; bitte schon einmal vormerken:
Das von uns veranstaltete Sommerfest findet am Sonntag, 10 Juni 2012 ab 11 h an der Waldhütte Egelsbach statt.
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05.02.2012 | Stefan Langer Stichwahl des Bürgermeisters
Die Bürgermeisterwahl ist vorüber. Die Egelsbacher CDU beglückwünscht Jürgen Sieling zum Wahlerfolg und wir wünschen ihm im Interesse aller Egelsbacher Bürger viel Glück und Geschick bei der Führung d ... |
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11.01.2012 | Stefan Langer Aktuell zur Bürgermeisterwahl 2012...
Zur Bürgermeisterwahl in Egelsbach am 22. Januar 2012 hat der CDU Gemeindeverband Egelsbach keinen eigenen Kandidaten nominiert. Wir begrüßen, dass neben Jürgen Sieling (SPD) und Harald Eßer (GRÜNE ... |
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11.11.2011 | Egelsbacher CDU wählt neuen Vorstand
 Im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 11.11.2011 hat die Egelsbacher CDU einen neuen Vorstand gewählt: Dr. Stefan Langer (Vorsitzender), Rolf Höhme (stellv. Vorsitzender ... |
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"Auf ein Wort"
Was die Ergebnisse von Direktwahlen und der Aufschwung der Piraten offenbaren Das Wesen unserer indirekten Demokratie besteht im Kern darin, Volksvertreter zu wählen - sei es direkt oder über eine Liste - und in die Parlamente und Regierungen zu entsenden. Es ist scheinbar selbstverständlich, dass die fähigsten und kompetentesten Kandidaten aufgestellt, gewählt und in die entsprechenden politischen Gremien gewählt bzw. mit Mandaten ausgestattet werden. Es liegt schließlich im Interesse des Volkes und unserer gesamten Gesellschaft, dass wir die fähigsten Köpfe an den verantwortungsvollen Schaltstellen unseres politischen Systems sitzen haben.
Nun ist seit geraumer Zeit zu beobachten, dass in weiten Wählerkreisen die Kompetenz, Befähigung und der Erfahrungshintergrund eines Kandidaten kaum eine Rolle zu spielen scheint, ja sich die Einschätzung paradoxerweise sogar umzukehren scheint. Erfolgreiche Kandidaten mit nachweisbaren Erfolgen, sei es im beruflichen Leben oder in der bisherigen politischen Karriere, und Kandidaten mit hoher Fachkompetenz haben – so bei vielen Direktwahlen im kommunalen Bereich zu beobachten – keine besseren Wahlchancen als unerfahrene (und damit scheinbar unbelastete) Kandidaten.
Oder das Beispiel Piratenpartei: Früher hat man sich über „Computer-Freaks“ lustig gemacht, die „vom wirklichen Leben“ keine Ahnung haben. Dass mittlerweile weit mehr als 10% der Wahlbevölkerung den Vertretern der Piratenpartei (klar, so besteht längst nicht nur aus Computer-Freaks …) zutrauen unsere realen, hochkomplexen Probleme zu lösen, ist ein bemerkenswertes Phänomen. Es wird also persönlich unerfahrenen Vertretern bewusst der Vorzug gegeben vor Kandidaten mit einer umfangreichen Kenntnis unseres demokratischen und wirtschaftlichen Systems in Deutschland mit all seinen Zusammenhängen. Der Hintergrund ist auch klar: Ein großes Misstrauen Allen gegenüber, die innerhalb unseres Systems (erfolgreich) engagiert sind. Da nimmt man in Kauf, dass beliebige Personen ohne nachgewiesene Fähigkeiten an verantwortungsvoller Position in unserer Gesellschaft wirken (dürfen).
Ich will gar nicht beurteilen, ob eine solche Entwicklung gerechtfertigt ist oder nicht. Mir geht es um einen anderen Punkt: Schwächen wir unser politisches System und damit unsere Gesellschaft als Ganzes, wenn unsere Demokratie es in diesen schwierigen Zeiten nicht schafft, die besten Persönlichkeiten mit der von ihr verliehenen Entscheidungsbefugnis auszustatten? Auch hieran sollten sich die Öffentlichkeit und der (kritische) Journalismus, der ja gerne einem Misstrauen gegen das etablierte System Vorschub leistet, gelegentlich erinnern.
Ihr Stefan Langer | |  |
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